"Alles Leben ist Theater"

Nach meinem Wissen ist das Amateurtheater z.B. in England gesellschaftlich sehr hoch angesehen - davon sind wir in Deutschland noch weit entfernt.


Für viele Menschen ist Laienspiel leider gleichbedeutend mit heruntergeleierten Aufführungen von veraltetem Bauerntheater.
Gibt es auch, aber es gibt eben als anderes Extrem auch ambitionierte Amateurtheater auf hohem spielerischen Niveau. Dazu bedarf es aber einem Spielleiter oder gar Regisseur, der eine entsprechende Ausbildung zum Anleiten und führen einer Theatergruppe hat. Der Spielleiter, bzw. Regisseur ist die entscheidente Kraft jeder spielenden Gemeinschaft. Sie steht und fällt mit ihm.

In der Jugendarbeit kann Theaterspielen unbestritten pädagogische Dienste leisten,  indem sich die Spieler automatisch mit der eigenen Person beschäftigen, Möglichkeiten, Bedürfnisse, aber auch Grenzen  erkennen lernen.

Theaterspielen bietet nicht nur die Möglichkeit, einen Riesenspaß auf der Bühne zu haben, sondern auch das eigene Leben ganz neu zu entdecken, es zu bereichern und zusammen mit ein paar guten Freunden und Freundinnen ein Stückchen Wirklichkeit zu verändern, in eine  imaginäre Welt einzutauchen, ohne dabei  völlig aus der Wirklichkeit auszusteigen.


Im Gegensatz zum Leistungssport, gibt es auf der Bühne kein konkurrierendes Gegeneinander; vielmehr wird die Notwendigkeit der Gemeinschaft im Spiel erkannt und gepflegt.

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