Interessante Neuigkeiten aus meiner Theaterwelt: 


LV. Hessischer Amateurbühnen e.V.

Heiner Kraft, 6o Jahre aktives, ehrenamtliches Engagement im Amateurtheater ______________________________________________________

Laudatio für Heinrich Kraft

Bewegt und unaufhaltsam war und ist sein Theaterleben, das ihn seit jetzt 60 Jahren begleitet und geprägt hat!   2011, auf dem Hessentag in Oberursel, bei dem der LV. mit über 18 Bühnen vertreten war und eine Woche lang Bühnenprogramme in einem Zelt präsentierte, mussten neben den Bühnenbetreuungen auch Zwischenprogramme gestaltet und durchgeführt werden. Heinrich, Thomas und ich haben diese Zwischenprogramme als königlich fahrende Ritter ausgeschmückt. Als Oblon, Ritter Rost und Don Blech haben wir fortan die Zwischenzeiten gefüllt und uns regen Zuspruchs seitens immer wachsender Zuschauerzahlen erfreut.  Hier haben wir uns kennen und wie ich meine, auch sehr, sehr schätzen gelernt.

Heinrich ist trotz seines nicht mehr ganz jugendlichen Alters ein absolut hochmotivierter Bühnengestalter und neben seiner Arbeit im Landesverband, wo er seit 2010 als Bereichsleiter Hessen-Süd die Bühnen berät und unterstützt, als freiberuflicher Dozent an der Alfred-Delp-Realschule tätig. Hier unterrichtet er Schüler in den Fachbereichen Darstellendes Spiel und Biografisches Theater erfolgreich und mit hoher Anerkennung.

Bereits 1955 hatte er mit 19 Jahren erste Bühnenkontakte, wo er u.A. in  "Die Spanische Fliege" mitwirkte.  Bis 1988, also 33 Jahre, blieb er dort Ensemblemitglied.

1990 gründete er die Hofheimer Theatergruppe in der er 6 Jahre als Abteilungsleiter fingierte Und weil es mit dem Gründen so gut klappte, hob er 1996 die Theatergruppe "Die Krautstorze" aus der Taufe und übernahm 13 Jahre lang den Vorsitz bis 2009. Des "Ergründens" nicht müde, rief er 2008 bei den "Krautstorze", die  Jugend-Musical-Gruppe ins Leben.

Danach orientierte sich Heinrich an übergeordneten Aufgaben und trat in den Vorstand des Landesverbandes ein.

Das sind jetzt genau 60 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit beim Amateurtheater, bei der er eigenverantwortliche Regiearbeiten durchführte.

Lieber Heinrich,

Theater kann man lernen, aber man muss es auch lieben.  Sicherlich war es dann auch die Liebe zum Theater, die so ein bewegtes Theaterleben überhaupt erst möglich gemacht hat und das heute mit der goldenen Ehrennadel des BDAT und den besten Wünschen des Landesverbandes Hessischer Amateurbühnen seine Anerkennung finden soll.

Wir wünschen Heinrich Kraft die Kraft, noch viele weitere Jahre sein ambitioniertes, künstlerisches Leben fortzuführen, alles erdenklich Gute und Erfolg in all seinen künftigen Projekten

Herzlichen Glückwunsch!

Norbert Deforth

Vorsitzender LV. Hessischer Amateurbühnen e.V.

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Neues von der "Theaterwerkstatt" der Alfred.-Delp-Schule, Lampertheim.                                                                          25.09.2014 

Der Landesverband Hessischer Amateurbühnen e.V., hat vom 19. bis zum 21. September 2014, für seine  Theaterjugend ein "Theater-Jugend-Camp" auf der Burg  Hohensolms, bei Wetzlar veranstaltet. Von der A.D.S.- Theaterwerkstatt durften unsere vier Schülerinnen  Jessica Volz,  Jana Henkelmann, Adriana und Patrizia Lo Vetere,  an dieser Theatermaßnahme teilnehmen.

Drei Tage Theater pur.

Die dort vorgegebenen Arbeitspunkte enthielten unter Anderem: Szenenentwicklungen über verschiedene Ausgangspunkte, wie Stücktexte, Bilder, Songs und Gegenständen, zu erstellen und verschiedene Rollen in Improvisationen dann auch selbst auszuprobieren.

Natürlich, wenn man schon auf einer Burg ist, soll die Freizeit nicht zu kurz kommen. Diese waren mit Lagerfeuer und Spielen im "Paradiesgarten" fest in das Arbeitsprogramm eingeplant.

 

Unsere vier Teilnehmer aus der ADS.-Theaterwerkstatt, haben ihre Zeit auf der Burg in einer Art Theater-Tagebuch niedergeschrieben, das wir hier veröffentlichen wollen:

 

Theater-Jugend-Camp auf Burg Hohenstein.

Am Freitag, den 19. September, 15 Uhr ging es los. Unser Theaterlehrer, Herr Kraft, fuhr mit uns auf die Jugendburg Hohensolms. Dort angekommen, wurden wir sofort freundlich begrüßt und auf der Burg herumgeführt. Die Camp-Betreuerin, Kirsten Henkel und die weiteren Camp-Teilnehmer, 12 Mädchen und auch ein Junge, haben uns toll in ihren Kreis aufgenommen. Nach einer Führung durch das alte Gemäuer, ging es in unseren Proberaum, auf dem Dachboden. Dort haben wir uns in einer Vorstellungsrunde untereinander erst einmal bekannt gemacht. Anschließend mussten wir noch unseren Schlafraum vorbereiten. Entsprechend einem Camp, natürlich mit Aufklappbetten! Deshalb hatten wir auch alle noch Schlafsäcke mitgebracht.  Das war natürlich schnell erledigt. Dann ging es -wie beim Theater üblich- gleich los mit einem kurzweiligen Aufwärmspiel, in dem es um unsere Namen ging.

Am Abend: Lagerfeuer im Burggarten mit grillen über der Feuerstelle. Das Essen hat prima geschmeckt. Wir hatten es selbst, gemeinsam zubereitet. Anschließend ging es mit einigen Spielen weiter. Ganz toll: Verstecken im dunklen Burggarten. Das war natürlich sehr lustig und hat riesigen Spaß gemacht. Dann war es auch schon wieder Zeit um schlafen zu gehen.

 

Am nächsten Morgen ein gemeinsames Frühstück. Dann ging es richtig theatermäßig weiter:

Zunächst wieder mit Aufwärmspielen, dann folgten Konzentrations- und Impulsspiele. Nach dem Aufwärmen wurde bis zum Mittagessen weiter Theater gespielt. Wir improvisierten verschiedene Szenen, in denen Postkarten eine Rolle spielten. Überhaupt war die Improvisation ein Schwerpunkt des Programms. Klar dass uns auch das großen Spaß bereitete. Nach dem Essen ging es mit dem Theaterspiel auch gleich wieder weiter. Unsere Aufgabe war jetzt, verschiedene Szenen "zusammenzubasteln". Zum Beispiel: aus Western, Kinderfernsehen, Krankenhausserien und Krimis. Nach unserem guten  Abendessen haben wir dann noch einen, langen Spieleabend veranstaltet. Mit dabei, das geilste Spiel der Welt: "Werwolf".   Auch dieser Tag verging wie im Flug. Müde krochen  wir in unsere Schlafsäcke.

 

Der letzte Tag begann mit einem leckeren Frühstück: Croissants und Schokobrötchen. Dann ging es ein letztes Mal in den Proberaum. Nach dem Aufwärmspiel erarbeiteten und spielten wir Szenen aus mitgebrachten Gegenständen. Daraus sind super-schöne, tolle  Impro-Szenen entstanden. Zum Ende des Camps hat unser Referent Jörg noch ein lustiges Interview mit uns gemacht. Alle Teilnehmer mussten drei Sätze zu den Camp-Tagen sagen. Anschließend Mittagessen, Camp aufräumen und dann gab es zum Schluss noch eine kleine Verabschiedung. Der Jugendbildungsreferent Jörg Dreismann und Jugendleiter Simon Isser vom Landesverband Hessischer Amateurbühnen, waren ganz tolle Referenten. Wir haben sehr viel von ihnen gelernt

Uns hat alles sehr gefallen. Ganz klar:  Nächstes Jahr würden wir alle gerne wiederkommen!

-Siehe auch Bilder-.



Ein Artikel der Lampertheimer Zeitung vom 16.08.2014

Lampertheim 16.08.2014

Ein richtiger Unruheständler


Theaterlehrer Heiner Kraft ist auch in den Ferien in der Alfred-Delp-Schule aktiv und mit der Generalüberholung der Elektronik im Kunst- und Theaterraum beschäftigt.
Foto: AfP Asel

Von Petra Gahabka

KREATIVE KÖPFE

Heiner Kraft denkt auch mit 77 Jahren noch lange nicht an den Ruhestand

HOFHEIM/RIED - „Der Vater meiner damaligen Freundin Anneliese, meiner heutigen Frau, Fritz Hofmeister, fragte mich, ob ich mir vorstellen könne, eine Rolle bei einem Theaterstück zu übernehmen. Das war 1957, ich war 21 Jahre alt“, erzählt Heiner Kraft. Seitdem hat ihn die Faszination der Bühnenbretter nicht mehr losgelassen, das Amateurtheater spielt bis zum heutigen Tag eine große Rolle in seinem Leben.

In Bürstadt aufgewachsen, stand er schon als Schulbub mit der Gitarre auf der Bühne und sang dazu. Im Alter von 17 Jahren wechselte der Teenager, weil „Die Apollos“ einen Rhythmiker suchten, von Saiteninstrument auf Schlagzeug. Mit der Sieben-Mann-Kapelle war Kraft rund zehn Jahre lang unterwegs und spielte unter anderem in der Bürstädter Gaststätte „Drei Hasen“ und den „Amiclubs“ in Mannheim. Kraft machte eine Lehre zum Großhandelskaufmann in der Bibliser Konservenfabrik Kölsch, zog als 19-Jähriger der Liebe wegen nach Hofheim und sammelte erste Schauspielerfahrungen in der Theatergruppe des Männergesangvereins Volkschor Hofheim, die alljährlich im Kaisersaal einen Dreiakter aufführte. Auch wenn die damals aufkommenden Fernseher die öffentlichen Theaterabende sterben ließen, wurde im Verein intern noch viele Jahre weitergespielt, bis auch dies schließlich ein Ende fand.

1988 wagte Kraft einen Neuanfang und gründete mit weiteren Theaterbegeisterten in der Sängervereinigung 07/20 die Hofheimer Theatergruppe sowie 1996 die Folgegruppe „Krautstorze“. Damals wurden alle verpflichtet, was zur Familie gehörte, von der Ehefrau über die Töchter bis zum Schwiegersohn. Weil ihm die Förderung des Nachwuchses wichtig war, rief er 2008 die Krautstorze-Jugend-Musical-Gruppe ins Leben, die unter seiner Leitung ein Jahr später mit dem „Dschungelbuch“ einen großen Erfolg feierte. Nach Kontroversen erklärte Kraft schließlich nach 20 Jahren aktiver Mitarbeit, sowohl im Vorstand als auch vor, hinter und auf der Bühne, seinen Austritt. „Das tat schon sehr weh“, sagt er rückblickend.

Doch wie so oft im Leben, wenn etwas endet, entsteht auch wieder Neues. Mittlerweile ist der Pensionär seit vier Jahren an der Alfred-Delp-Schule in Lampertheim als Theaterlehrer für das Pflichtwahlfach „Darstellendes Spiel“ tätig, und es macht ihm großen Spaß und viel Freude, den Kindern der fünften bis zehnten Klassen das Theater näherzubringen. Im April dieses Jahres hatten die Teilnehmer der ADS-Theaterwerkstatt ihren ersten großen Auftritt mit dem Märchen-Musical „Monstergeschichten“, bei dem alle Songs von den Kindern live gesungen wurden. Gleich nach den Sommerferien starten die Proben für das nächste Theaterstück, das sich die Ensemblemitglieder zur Bearbeitung selbst herausgesucht haben. „Diktatur im Klassenzimmer“ behandelt ein aktuelles Thema: Mobbing in der Schule. Dem 77-Jährigen ist es wichtig, dass „nicht einfach Theater gespielt wird, sondern es schon etwas tiefer reingeht in die Materie, in Richtung darstellendes Spiel“.

Seine Arbeit als Spielleiter nimmt er, egal, ob Schüler oder Erwachsene, schon immer sehr ernst. „Ich geb nicht eher Ruhe, bis ich mit der Szene zufrieden bin“, sagt der Perfektionist. Seinen Text auswendig können bedeute noch gar nichts. Was für einen Maler die Farbe, sei für den Spieler der Text, mit dem er arbeiten muss. „Der Maler muss mehrere Farbtöne verwenden, dick oder dünn auftragen, mischen. Alles Dinge, die der Spieler auch mit seinem Text erreichen muss.“

Als Regisseur bist du ein ewig Lernender, musst ein ewig Lernender sein, lautet sein Credo. Deshalb hat er sich seit 2002 in Seminaren in allen Sparten des Theaters – sprich Schauspiel und Improvisation, Dramaturgie und Theatergeschichte, Regie, Licht, Tontechnik, Maske, Bühnen- und Requisitenbau – weitergebildet. Die nächsten Kurse sind schon gebucht.

2010 wurde Kraft in den Vorstand des Landesverband Hessischer Amateurbühnen, einer Organisation mit über 200 Mitgliedsbühnen, berufen. Durch seine dortige Mitarbeit reist er zurzeit durch ganz Hessen, pflegt dabei den Kontakt der Mitgliedsbühnen zum Verband, organisiert Treffen der Bühnendarsteller untereinander, unterstützt Regisseure bei ihrer Arbeit oder übernimmt eine Gastregie wie 2013 bei „Stress im Champus Express“ (De Erweller-Theaterverein Riedstadt) oder „Geld macht sexy“ beim Amateurtheater Gernsheimer Orgelpfeifen in diesem Jahr. Im letzten Monat wurde der nimmermüde Senior mit der goldenen Ehrennadel des „Bundes Deutscher Amateurtheater Berlin“ ausgezeichnet.

Stillstand gab es bei Kraft noch nie, auch nicht beruflich. Er war in verschiedenen Firmen tätig, unter anderem als Assistent der Verkaufsleitung, Niederlassungs- und Verkaufsleiter im Außendienst, führte zwölf Jahre lang ein eigenes Gardinengeschäft. „Unruheständler“ ist wohl die richtige Bezeichnung für einen, der mit 70 das Segeln für sich entdeckt, den dafür nötigen Führerschein macht, ein Segelboot kauft und nun regelmäßig auf dem Chiemsee rumschippert.

Das letzte Mal selbst auf der Bühne gestanden hat der Hofheimer vor drei Jahren in einer Gastrolle als Polizist. Es sei eine kleine Rolle gewesen, aber eine recht schwere, weil sie sehr emotional war, erzählt er. Bevor das Publikum applaudierte, herrschte lange Stille. Kraft sagt, schon beim Gedanken daran bekomme er Gänsehaut: „Wenn auf einmal eine Stille da ist, dass die Spannung förmlich greifbar wird, das ist viel intensiver als jeder Lacher und jeder Applaus.“


Mai / Juni 2014

Monstergeschichten.                                                                                                                           Endlich hat man bei der Alfred-Delp-Schule einen passenden Termin gefunden!                                    Die Theaterwerkstatt führt am 06 06.ihr Märchen-Musical "Monstergeschichten in der Mensa auf.       Es wird über den Tag verteilt, drei Vorstellungen geben. Die Abendvorstellung, 19 Uhr; ist für die Eltern, Verwandte und Bekannte vorgesehen.


Februar / März 2014

Aufführung der Gernsheimer Orgelpfeifen verspricht ein amüsantes Wochenende.                         Geld macht sexy !
Das soll ja stimmen! Hier ist es aber der Titel einer Komödie von Uschi Schilling, die die Story unter dem Original: "Millionäre bevorzugt" geschrieben hat. Diese Komödie wurde auch mit Marilyn Monroe in der Hauptrolle verfilmt.
Das Amateurtheater "Gernsheimer Orgelpfeifen" spielt am 28., 29. und 30. März eine anspruchsvolle Bühnenfassung, zu der ich die Regie führe.
Sehr geeignet und auch empfohlen für Menschen die gerne lachen.

                 

Neues von der Theaterwerkstatt der Alfred-Delp-Schule Lampertheim                                        Die Theaterwerkstatt wirkte im Februar, anlässlich dem Tag der offenen Tür der ADS., mit zwei Schulsketchen mit. Die Beschallung, auch der weiteren Darbietungen in der Mensa, wurde von          der Theatergruppe übernommen..


Märchen - Musical:    "Monstergeschichten"   von Ellen Förster.                                                    Im letzen Jahr hat die Theaterwerkstatt mit den Proben für eine Musical-Aufführung begonnen.           Zunächst als Probenunterlage zur Verbeserung der  Spielqualität der Gruppenteilnehmer.             Wegen den Neuzugängen von Schülerinnen, für die weitere Rollen in dem Musical eingefügt wurden, mußte eine öffentliche Aufführung einige mal verschoben werden.                                                        Nun kommt die erste Aufführung der Schülerinnen mit einem mehrstündigen Musical, aber in eine greifbare Nähe.  Als Aufführungsmonat wurde jetzt der 6. Juni 2014 festgeschrieben. (Näheres folgt.)


Dezember 2013

Senioren-Nachmittag in Hofheimer Bürgerhaus.
Meine Mädels von der Theaterwerkstatt der Alfred-Delp-Schule, haben in der Vorweihnachtszeit mit einem gut gelungenen Programmpunkt, zur Unterhaltung der Besucher beigetragen.

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November 2013

Projektwoche an der Alfred-Delp-Schule, Lampertheim,                                                                   Allgemein großes Lob für die "Theaterwerkstatt" (WPF. Darstellendes Spiel)

Die Realschulklassen 5 bis 8,  besuchten mit ihren Lehrer/innen eine Demonstration der am Theater-Unterricht teilnehmenden Schülerinnen. Gezeigt wurde ein Querschnitt aus dem Lehrprogramm.      Selbst die Lehrkräfte waren überrascht, wie problemlos die Neuzugänge der 5R, schon schwierigste Texte beherschten und vortragen konnten. Die größeren Schüler zeigten ihre Fähigkeiten in der Improvisation, indem diese aus zugerufenen Stichworten eine dreiminütige Handlung zauberten.       Große Heiterkeit kam auf, als noch "Das Märchen Aschenputtel - einmal anders" aufgeführt wurde.  Insgesamt eine sehr gelungene Präsentation.

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Juli 2013

Ein tolles Angebot für Bühnen ohne eigene Beschallungs-Anlage!

Theateraufführungen mit Headset-Beschallung.                                                                                       Es gibt für Hessische Bühnen eine sehr preisgünstige Möglichkeit, für ihre Aufführungen eine Tonübertragungsanlage zu mieten. Näheres ist auf der Homepage des Landesverband Hessischer Amateurbühnen , im  Bereich SÜD  zu finden.

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Juli 2013

Acht meiner Mädels von der  "Theaterwerkstatt"  der Alfred-Delp-Schule, Lampertheim, werden am      20. August, bei der Begrüßung der neuen "Fünftklässler" den Sketch "Aschenputtel einmal anders" aufführen.

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Juni 2013

Bei einem Wettberwerb der Sparkassenstiftung, habe ich letzte Woche die mit 250 Euro dotierte Sonderwertung   "Nachwuchs"  gewonnen.                                                        Der Betrag wird komplett in die Ausstattung der Theater AG fließen.

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Mai 2013

Der Landesverband Hessischer Amateurbühnen,                                                                                         immer interessant für die theaterspielenden Vereine und Gruppen!

Hier z. B. ein Rundschreiben der Bereichsleitung SÜD an die Mitgliedsbühnen.

Dieser Rundbrief richtet sich heute insbesondere an die kleineren Bühnen in Südhessen, die bisher noch an keinem unserer Seminare teilnehmen konnten, sich finanziell auch keinen Honorar-Regisseur leisten können.

Liebe Theaterfreunde,                                                                                                                           zur Verbesserung der Spielqualität  als auch zur Weiterentwicklung der Ensemblemitglieder unserer Bühnen, bietet der Landesverband jedes Jahr unterschiedliche, professionelle Seminare für Regie und Schauspiel an. Dazu werden namhafte Regisseure und Theaterlehrer als Referenten verpflichtet.  Die Termine zu den Seminaren können auf der Verbands-Homepage eingesehen, und dort auch die erforderlichen Anmeldeformulare heruntergeladen werden.

Gerne komme ich auch einmal zur Unterstützung Eures Spielleiters, zu einer Eurer  Bühnenproben, bzw. Zusammenkünfte.  Gemeinsam können wir uns dabei  über Vorgehensweisen einer Inszenierung, über Grundlagen der Theaterarbeit im Amateurbereich unterhalten, dabei auch aktuelle Verbesserungen in der Darstellung  der Schauspieler erarbeiten.
Im Rahmen meiner Verbandsarbeit, entstehen für die Mitgliedsbühnen bei diesem Besuch keine Kosten. 
Natürlich -bei meinen terminlichen Möglichkeiten- aber auch kein unbedingter Anspruch.   Bei Interesse für einen Besuch, sollte eine Terminabsprache sehr frühzeitig  getroffen werden.

Auch bei unseren  "Mitte - Süd - Treffen"  werden regelmäßig Fragen zur Regie gestellt, die in diesem Kreis auch immer ausreichend beantwortet werden können. Die Teilnahme an diesen Treffen ist schon daher -neben dem gegenseitigen Kennenlernen-  immer lohnenswert.

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November 2012

Neues von der Theater AG, "Theaterwerkstatt"  WPF. Darstellendes Spiel,                     der Alfred-Delp-Schule Lampertheim,  Leitung: Heiner Kraft.                                                                                                                                   (übernommen von der Homepage der ADS-Schule.)                                                     "Monstergeschichten"
ein Musical-Märchen von Ellen Förster.


Acht Schülerinnen der Theater AG "Theaterwerkstatt", beginnen jetzt mit den Proben zu ihrem ersten Kinder-Musical.

In dem Musical beschäftigen sich die jungen Schauspieler mit der Frage:

Monster gibt es die wirklich? Und wenn ja, könnten die Monster vielleicht auch Freunde sein, oder sind die gemeinen Monster nur darauf aus, kleine Kinder zu erschrecken?                                                  Ein Teddybär aus der Spielzeugkiste hilft im Verlauf des Musicals, diese Frage aufzuklären.

Ein sehr schönes und kurzweiliges Kinder-Musical, bei dem natürlich alle Songs von den Mitspielern selbst gesungen werden.

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18. Juni 2012

Wahl-Pflichtfach: DarstellendeSpiel,                                                                    an der Alfred-Delp-Schule, Lampertheim.

"Darstellendes Spiel ist ein Schulfach in der Art eines Theaterununrerichtes.                                            Es hat zum Ziel, die Schüler in ihrer Kreativität zu fördern und ihre emotionalen und ästhetischen Fähigkeiten auszubilden." (meint Wikipedia.) Den Kindern soll hier die Möglichkeit geboten werden, Spielfreude zu entwickeln, sowie theaterspezifische Wahrnehmungs-, Ausdrucks- und Darstellungs- möglichkeiten und Rollenarbeit kennen zu lernen.

In diesem Wahl-Pflichtfach unterrichte ich Jugendliche, ab der 5. Realschulklasse, der Alfred-Delp-Schule in Lampertheim.

Zu jedem neuen Schuljahr, das nach den Sommerferien beginnt, wird  das Wahlpflichtfach Darstellendes Spiel angeboten, in dem die neuen Schüler/innen einen Einblick in Darstellung und Erarbeitung  von Spielweisen, Improvisation, Status, Ausdrucksformen und Spannungsbogen bekommen. Also schon einiges mehr, als nur einen Text auswendig zu lernen und diesen dann auf einer Bühne herunterleiern zu lassen.

Es macht immer wieder grosse Freude, mit den Kindern zu arbeiten, ihnen die Besonderheiten einer Theaterbühne näher zu bringen.

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18. Juli 2012

Ein Zitat unbekannter Herkunft:                                                                                                         

"Ein Theaterkritiker, gefragt nach dem Unterschied zwischen Berufsschauspieler und Amateur, antwortete:    „Wenn beide eine Million im Lotto gewinnen, so wird der Berufsschauspieler endlich die Plackerei beenden und sich ins Private zurückziehen.
Der Amateurschauspieler dagegen wird sich mit dem Geld ein Theater bauen.“

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22. April 2012

Ein Zitat von Max Reinhardt:

"Der Schauspieler ist von der unbändigen Lust getrieben, sich unaufhörlich in andere Menschen zu verwandeln, um in den anderen am Ende sich selbst zu entdecken."

und eines  von                                                                                                                                  Carl..Zuckmayer:                                                                                                                                       

"Wenn ich ins Theater gehe, möchte ich lachen und weinen können. Und wenn ich aus dem Theater komme, möchte ich mich nicht dafür schämen, dass ich gelacht und geweint habe."

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19. April 2012

Gedankengänge zur Regie:

Ein schlechter Schauspieler: kann eine Szene und im schlimmsten Fall eine Inszenierung ruinieren.                              Ein schlechter Regisseur aber, die ganze Gruppe!                                                        Ein Schauspieler kann doch zumindest Anzeichen von Talent zeigen -oder von dessen Nichtvorhandensein. Es gibt aber keine totsichere Methode, im Voraus einen guten Regisseur von einem schlechten zu unterscheiden.                       
Es gibt im Laien- als auch im Amateurtheater immer wieder Typen, die meinen: "ich mache die Regie. Ich kann das. Ich habe  schon oft in Proben zugeschaut. Ich hab' sogar bei einem Laientheater schon mal mitgespielt."   usw. usw.                                                                                                                  Man stelle sich einmal vor: Jemand der mal in einem Auto gesessen hat, aber noch nie hinter einem Steuer, kommt plötzlich auf die Idee, jemandem etwas über Fahrtechnik zu erzählen, oder gar diese jemandem beibringen zu wollen.
(Solche Typen gibt es wirklich! Und ich selbst kenne einige!)
Also: viel besser als ein schlechter Möchtegern-Regisseur ist gar kein Regisseur!


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12. März 2012

Mit Stephan Greves "Freitagnacht" mal wieder auf, statt vor der Bühne gestanden.

Die Jugendgruppe der Gernsheimer Orgelpfeifen hatte sich mit dem Stück auseinander gesetzt.            Nicht gerade leichte Kost für die Zuschauer. Aber ein, die Herzen berührendes, anspruchsvolles Theaterstück, mit brisanten Themen, das einmal nicht die Lachmuskeln strapaziert

Mobbing, Ausgrenzung Einzelner, Drogen und Alkohol am Steuer, aber auch Liebe und Freundschaft, das ist der "rote Faden" der durch das Stück geleitet.

In einer Gastrolle bei den jungen Schauspielern, spielte ich dabei einen Polizisten, der nach einem vollgedröhnten Crash, dem jugendlichen Fahrer eine Standpauke hielt.. Eine Szene, die unter die Haut geht und eine anhaltende Stille beim Publikum auslöste.

Das sind für mich die schönsten Momente auf der Bühne:
Immer dann wenn auf einmal eine Stille da ist, dass die Spannung förmlich greifbar wird. Das ist viel intensiver als jeder Lacher und jeder Applaus.

Dazu zwei Stimmen:                                                                                                                                 "Solche Stücke, lieber Heiner, sind doch das Salz in der "Theatersuppe"                                     "Gerade diese Szene hat mich, als Mutter von 3 Söhnen besonders berührt....."

Einige Probenbilder zu "Freitagnacht" sind auf der Bilderseite zu sehen.

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28.Mai 2012

Seminar:                                                                                                            "400 Jahre Shakespeare und kein bisschen Staub"    

Mein beurkundetes 3 Tage-Wochenendseminar in Weilburg, im Amt für Lehrerbildung, vom 25. bis 27. Mai 2012                                                                                                                                          Der Diplom-Schauspieler und Shakepeare-Experte, Ulrich Schwarz, Regisseur und Schaulspieldozent aus Dresden, führte durch dieses sehr interessante Seminar. Praktische Inszenierungen von Shakespeare-Texten, waren dabei ein Schwerpunkt.  DasSeminar wurde vom Landesverband Hessischer Amateurbühnen durchgeführt und vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.           (Siehe dazu auch die, um das Seminar ergänzte Seite "Vita")